Dolores & Imperio
In langen Nächten erzählt der 87-Jährige Sylvin Rubinstein dem Journalisten Kuno Kruse von seiner Zwillingsschwester Maria. Sie verschwand 1941 in Ostgalizien zusammen mit seiner Mutter. Die unehelichen Kinder einer jüdischen Tänzerin und eines russischen Fürsten wuchsen im galizischen Brody auf. Rubinstein lässt die Tanzschule der strengen Madame Litwinowa in Riga und die großen Varietébühnen Europas wiedererstehen, auf denen Maria und Sylvin ein gefeiertes Tanzpaar waren, umgeben von Luxus und Glamour.
Mit Ausbruch des 2. Weltkriegs begann für ihn ein Leben zwischen Versteck und Gefängnis. Rubinstein überlebte, weil ihn der deutsche Wehrmachtsoffizier Kurt Werner schützte.
Nach 1945 begann sein drittes Leben- ohne seine geliebte Schwester. Doch wenn der alte Mann in seiner Kücher erzählt, dann tanzt Dolores und Maria lebt für immer.
(Klappentext)
Als Dolores im Licht stand, saßen dem Flamenco -Star Majestäten und Millionäre zu Füßen. Im Dunkel holt ihn bis heute das Grauen ein. Niemand wusste, dass in dem Zigeunerkleid ein Mann auf den großen Varietébühnen der Nachkriegszeit stand, weil die wirkliche Dolores im Holocaust ermordet worden war.
"Die Geschichte des jüdischen Flamenco-Tänzers Sylvin ' Dolores' Rubinstein liefe im Literatur-Jargon als 'unerhörte Begebenheit', im Leben findet sich dafür kein angemessenes Wort." Der Spiegel
Ich bin bei den letzten Seiten angelangt. Das Buch hat mich zutiefst erschüttert , obwohl ich schon viel über den Holocaust gelesen habe.
Sylvin Rubinstein starb am 30.4.2011. Sein Grab befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf.
Eine Empfehlung werde ich nicht geben. Beim Lesen liefen oft die Tränen , die sind nichts dagegen, was die Menschen im Holocaust ertragen mussten....nur ein paar Tropfen in einem Ozean voller Leid. Sie sollen nicht vergessen werden, deshalb halte ich es aus.
Ich habe das Buch inzwischen auch gelesen. Zwischendurch aber immer mal aufgehört und mir leichte Lektüre vorgenommen.
Mich hat das Buch auch tief berührt. Es ist natürlich sehr sehr traurig aber auch unheimlich faszinierend. Den Verlust seiner Zwillingsschwester Maria hat er nie verwunden.
Nach dem Krieg ging er wieder auf die Bühne und tanzte in Frauenkleidern den Flamenco. Ich glaube, dass er es auch für seine Schwester getan hat und er ihr beim Tanzen nahe war...
Auch wenn man Tränen beim Lesen in den Augen hat, lohnt es sich dieses Buch zu lesen.
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