Sylvia Fenton - Humorvoll geschilderte Erlebnisse mit ihrem Privat-Zoo
#1 Sylvia Fenton - Humorvoll geschilderte Erlebnisse mit ihrem Privat-Zoo
Dieses Buch kam mir durch Zufall in die Hände und ich las es mit Vergnügen. Jede Seite grinsen und kichern, immer was los.... Ein Buch für Tierfreunde, die mal was ganz entspannendes lesen möchten. Die Autorin schildert das Zusammenleben mit immer mehr Tieren, die aufgepäppelt oder aufgezogen werden mussten und daher auf den Menschen fixiert sind, für die Freiheit nicht mehr geeignet. Bei ihr finden sie ein liebevolles Zuhause, ihre Macken werden humorvoll hin genommen.
In diesem Taschenbuch sind zwei ihrer Bücher zusammen enthalten, die es auch einzeln gibt. Vermutlich aber nur noch gebraucht.
Und morgens küßt mein Gaul mich wach - Ein tierisches Vergnügen
Mein Käuzchen frißt am liebsten Kuchen - Tierische Viechereien
Die Autorin war eine Städterin, lebte in London mit 5 Wohnungskatzen. Allein schon die Beschreibung der unterschiedlichen Charaktere der Katzen, ein Genuß. Einer der Kater besteht drauf morgens Fisch und abends Leber zu bekommen. Umgekehrt... geht garnicht! Dann sitzt er neben dem Napf und schaut vorwurfsvoll, weigert sich zu fressen.
Ihr Traum war ein Häuschen auf dem Lande, gaaanz einsam mit viel Grundstück drum rum.
Irgendwann macht sie diesen Traum wahr und kauft ein altes, verfallenes Bauernhaus mit Koppel und ganz einsam gelegen. Keine Straße führt dorthin.
Da sie mit Monaten rechnet bis das alte Haus bewohnbar ist kauft sie einen gebrauchten Wohnwagen, in dem sie erstmal lebt. Samt den Katzen. Da sie einen Bekannten hat, der ein Tierheim leitet, bekommt sie von diesem immer wieder Tiere angeboten, die ein schlechtes Leben hinter sich haben, die ein gutes Zuhause brauchen.
Wie zum Beispiel den Esel Humphrey. Der so anhänglich ist das er erwartet sein "Frauchen" bleibe ständig bei ihm in der Koppel. Da sie diesem Wunsch nicht nachkommen kann beschäftigt er sich um sich von seinem Kummer, der sich in meilenweit gehörtem I-AAA äußert, abzulenken. Indem er ständig ausbricht, zum weit gelegenen Bauernhof rennt und dort Gärten leer frißt, sich unter die Kuhherde mischt und die Kühe erschreckt, alles niedertramplelt... nun, es muß Gesellschaft her für Humphrey. Es kommt ein Ziegenbock, dieser braucht aber andere Gesellschaft, daraufhin kommt ein Schaf dazu.
Dann nimmt sie einen Großvogel auf, der vermutlich ein Perlhuhn ist. Das braucht Gesellschaft... also nimmt sie einen Hahn auf. Der Hahn verliebt sich mangels Hühner in die Gummistiefel des Frauchens, fortan läuft sie wo immer hin mit einem verliebten Hahn, der an ihrem Stiefel hängt. Also müssen Hühner her... die ihre Eier überall hin legen, wo man sie nicht findet. Die Vermehrung ist enorm. Nur ein Huhn ist bissl dumm, es legt seine Eier auf ein Schrägdach, wo sie sofort runter kollern und am Boden zerbrechen. Sie legt neue Eier... verzweifelt, sie will auch brüten wie die anderen. Die herzensgute Tierhalterin baut ihr ein Nest und legt zwei frisch gelegte Enteneier rein (sie hat inzwischen Enten). Die Henne brütet zwei Enten aus, die im Teich schwimmen und ihre "Mutter" sitzt verzweifelt am Ufer weil ihre Kinder ertrinken....
Zwei Gänse folgen, ein Frettchen kommt dazu das sein Zuhause unter der Badewanne sucht.... ein Käuzchen das ein frisch eingespanntes Blatt Papier in der Schreibmaschine prinzipiell mit Wonne in Spaghetti zerfetzt, samt Farbband...
So geht es munter durch das ganze Buch. Die Autorin schildert alles sehr humorvoll, hat immer Mitleid und Verständnis für die Tiere und ein Herz für Tiere die ein Zuhause brauchen. Der Zoo wird immer größer...
Musste an Wanya denken. ![]()
Ich empfehle dieses Buch jedem Tierfreund, es ist köstlich geschrieben. ![]()
Hier gibt es die Bücher:
https://www.google.com/search?q=Sylvia+F...chrome&ie=UTF-8
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gelöscht
)
#2 RE: Sylvia Fenton - Humorvoll geschilderte Erlebnisse mit ihrem Privat-Zoo
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gelöscht
)
Ja, wenn man mit Tieren lebt, ist ständig was los. Die unnachahmlich humorvoll-lebendige Art der Darstellung (so, wie du sie schilderst, Rika) ist sicher der britischen Anschauung zu schulden. Die Engländer gehen auch an lastige Themen viel lockerer heran als wir. Meistens gelingt ihnen das auf unnachahmliche Weise, von den Ausnahmen abgesehen, bei denen der Humor dann "gewalttätig" wird oder zu albern und flach.
#3 RE: Sylvia Fenton - Humorvoll geschilderte Erlebnisse mit ihrem Privat-Zoo
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