Rachel Joyce, Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

21.07.2018 11:27
avatar  Lenchen
#1 Rachel Joyce, Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
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Rachel Joyce, Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte





Die Freunde Byron und James sind 11 Jahre alt, als die Zeit aus den Fugen gerät. Es wird mehr als ein halbes Leben dauern, bis sie wieder einigermaßen in den Takt kommt.
Im Jahr 1972 wurden der Zeit 2 Sekunden hinzugefügt, die das Leben der beiden Freunde grundlegend verändern.

Es gibt 2 Handlungsstränge. Einen aus der Sicht des 11jährigen Byron und den anderen aus der Perspektive des erwachsenen, mit Zwängen belasteten Jim, der seine Lebensgeschichte im Rückblick erzählt.
Ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber man muss nur alle Gedanken daran fahren lassen, sofort kapieren zu wollen, wie das zusammenhängt, und den Perspektivenwechsel erst einmal hinnehmen.
Der Roman baut leise und langsam seine Spannung auf, die Zusammenhänge erschließen sich nach und nach. Die ganze Tragweite und Tragik der Geschichte wird allerdings erst zum Schluss klar.

Der Roman erzählt von einem zerstörten Sommer, vierzig tragischen Jahren und zwei lebenslangen Sekunden. Zeit, Wahrheit, Zerbrechlichkeit, Hoffnung, Freundschaft …

Mir hat das Buch sehr gefallen. Wer „Harold Fry“ kennt, wird etwas Ähnliches erwarten, aber es ist ganz anders und birgt viel Stoff zum Nachdenken.

Liebe Grüße vom Lenchen
Wenn du etwas haben möchtest, was du noch nie gehabt hast, dann musst du etwas tun, was du noch nie getan hast. (chinesische Weisheit)


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21.07.2018 16:21
avatar  France
#2 RE: Rachel Joyce, Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
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Danke für diesen interessanten Lesetipp, Lenchen!

Alles hat seine Zeit und Vergänglichkeit.

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21.07.2018 21:08
avatar  Rika
#3 RE: Rachel Joyce, Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
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Das merk ich mir vor, danke Lenchen.

Liebe Grüße, Rika

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