Schweinestau in Brandenburg

04.02.2026 13:46
avatar  Petz
#1 Schweinestau in Brandenburg
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Für viele Landwirte in Ostdeutschland hat die Schließung des letzten Brandenburger Schlachthofes in Perleberg die befürchteten negativen Folgen: Die eingebrochenen Schlachtkapazitäten haben zu einem „Schweinestau“ in den Ställen geführt. Schweinehalter müssen auf den nunmehr zentralen ostdeutschen Schlachthof in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) zurückgreifen, der aber nicht schnell genug ins Zweischichtsystem umstellen konnte. Die Folge: Die Tiere stehen länger im Stall, legen an Gewicht zu, erzielen aber bei der Abnahme geringere Preise.

Nutznießer der Schließung des Perleberger Fleischcenters ist Tönnies, der Betreiber des Schlachthofes in Weißenfels. Auf Anfrage teilte das Unternehmen mit, dass es inzwischen gelungen sei, dort mehr Mitarbeiter zu finden, um die Kapazitäten zu erhöhen. Brandenburgs Bauernverband bezweifelt, dass der Schweinestau rasch abgebaut werden kann.

Alt werden ist nichts für Feiglinge aber nicht alt werden ist schlimmer weil das Leben schön ist.


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04.02.2026 15:14
avatar  Rika
#2 RE: Schweinestau in Brandenburg
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Obwohl, wenn es nach mir ginge, kein Schwein geschlachtet würde, ist das übel. Für die Landwirte, aber auch für die Schweine, die dann eingepfercht im Stall dahin vegetieren.
Ich hab mal Schweine auf einer großen Pferde-Weide gesehen. Sie waren richtig fröhlich und lebhaft. Aber das ist jetzt ein anderes Thema. Das Thema Stallhaltung hatten wir irgendwo schon.

Liebe Grüße, Rika

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04.02.2026 18:41
avatar  Eri
#3 RE: Schweinestau in Brandenburg
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Eri

Tja, müssen die armen Schweine halt noch länger leiden.


Das Schwein auf dem Foto muss letztendlich auch zum Schlachter, aber bis dahin hatte es ein schönes Leben.
Bilder über Massentierhaltung kann ich nicht ertragen und es ist mir unbegreiflich, dass man in einer Großschlachterei arbeiten kann.

Es schadet nicht, hinter die eigenen unleidlichen Gedanken einen Punkt zu setzen.
Virginia Woolf


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Gestern 13:05
avatar  Susi
#4 RE: Schweinestau in Brandenburg
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Es sollte keine Schlächter mehr geben und auch keine Schweine, die unendlich leiden müssen.
Der Verbraucher hat es in der Hand, aber die wollen ja nicht hinschauen.

„Lachen braucht weniger Energie als ein ernstes Gesicht.“
Anton Gunzinger

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Heute 11:21
avatar  France
#5 RE: Schweinestau in Brandenburg
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Ich denke, dass es Verbraucher gibt, die hinschauen! Inzwischen weiss jeder, dass Fleisch von gestressten Tieren die Qualität beeinträchtigt. Wer will dieses Fleisch essen? Das Argument billig oder zu teuer zählt nicht. Niemand muss jeden Tag Fleisch essen!

Alles hat seine Zeit und Vergänglichkeit.

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